Das glamouröse Filmgeschäft ist
knallhart - das weiß man bei der Boll AG.
Schließlich hat sich der
Namensgeber der AG, Dr. Uwe Boll, nicht nur als Regisseur weltweit einen beachtlichen Ruf erarbeitet, sondern auch als

Verhandlungspartner, der das gesamter Filmgeschäft kennt und es stets wieder schafft, den grösstmöglichen Profit aus einem Filmprojekt herauszuschlagen.
Bestand die Arbeit der 2005 gegründeten Boll AG und ihrer Vorgängerin, der 1992 gegründeten BOLU GmbH, sowie die Aufgabe der verschiedenen Boll KGen noch bis vor einem Jahr in der Hauptsache darin, Filmfonds aufzulegen, zu verwalten und den Anlegern prozentual deutlich höhere Ausschüttungen zu sichern als die Konkurrenz, die verächtlich vom „stupid German money“, dem dummen deutschen Geld, sprach, hat sich das Geschäft inzwischen deutlich gewandelt. Filmfonds werden nicht mehr steuerlich begünstigt, der Anreiz für die Anleger ist dahin. Doch aufgrund der langjährigen Erfahrung als Regisseur und Produzent konnte Dr. Uwe Boll seine Boll AG ohne Probleme auf neuen Kurs setzen: Über 25 Filme umfasst das Portfolio der Boll AG heute, jedes Jahr werden es mehr. Damit lässt sich gut Handel treiben: Ein beachtlicher Anteil der Filme besteht aus Umsetzungen der immer beliebter werdenden Computerspiele. So ist denn auch der Filmvertrieb das neue Kerngeschäft der Boll AG. Das in Mainz ansässige und personell auf das Minimum beschränkte Unternehmen hat aber nicht nur von Boll selbst gedrehte Filme im Angebot, sondern vertreibt weltweit auch die Streifen anderer Regisseure und Produzenten - meist kleine und mittlere Produktionen. Da Boll als harter Verhandlungspartner gilt, fühlen sich immer mehr Filmemacher bei ihm und der Boll AG gut aufgehoben, wissen sie doch, dass mit Boll am besten Geld zu verdienen ist. Im Jahr 2006 lag der Umsatz durch vermittelten Lizenzen bei 4 Millionen Euro.

Das Genre der Filme reicht dabei vom Dokumentarfilm bis zum Hollywood-Spielfilm, von der Action-Komödie bis hin zum Horror-Schocker. Bekannte Hollywood-Stars wie Sir Ben Kingsley oder den durch den „Herrn der Ringe“ bekannt geworden John Rhys Davies sind in Boll-Filmen keine Seltenheit und locken so noch einmal mehr Zuschauer an die Kinokassen - was wiederum den Abschlüssen im Filmvertrieb gut tut. Als Makler für internationale Filmproduktionen kann die Boll A ständig Erträge aus Vertriebspositionen erzielen, so dass es für den Investor immer heißt: „Cash last in, but first out“ - eine Anlage, die sich schneller bezahlt macht, als es viele für möglich halten.